Mineralische Rohstoffe

- Frisch gebrochene Sandsteinblöcke warten im Steinbruch auf die Weiterverarbeitung. (© swisstopo)
Mineralische Rohstoffe bilden die Grundlage praktisch aller Gegenstände des täglichen Lebens – von der Zahnpasta bis zum Handy, vom Papier bis zum PC. Seit dem zweiten Weltkrieg hat die Menschheit mehr Rohstoffe verbraucht als in der gesamten Geschichte davor.
Der Abbau und die Gewinnung natürlich vorkommender Erze sind seit der Bronzezeit für die Menschheit von grosser Bedeutung. In der Schweiz lässt sich Erzbergbau heutzutage allerdings nicht mehr wirtschaftlich betreiben.
Industrieminerale
Industrieminerale sind Minerale oder Gesteine, die für technische Prozesse und Anwendungen in der Industrie von Bedeutung sind. Im Gegensatz zu den Erzen, die durch Verhüttung in Metalle umgewandelt werden, lassen sich Industrieminerale direkt oder mit geringem technischen Aufwand nutzen.
Steine und Erden
Die Steine und Erden umfassen eine für die Schweiz wichtige Rohstoffgruppe. Dazu zählen Rohstoffe für die Ziegelindustrie, Kalke und Mergel für die Bindemittelindustrie, Kiese und Sande sowie Festgesteine für Bauzwecke.
Bergbau & historischer Bergbau
Unter Bergbau versteht man Aktivitäten um Erze oder andere mineralische Rohstoffe mittels bergbaulichen Betrieben, Fördereinrichtungen oder Hüttenwerken zu gewinnen. In der Schweiz wird seit 1967 kein aktiver Bergbau mehr betrieben. Historischer Bergbau geht bis auf 3500 Jahre zurück.
Bergregal
Das Bergregal (bergrechtliche Grundlagen) regelt das Verfügungsrecht über mineralische Rohstoffe. Es wird in der Schweiz mehrheitlich kantonal festgelegt. Meist sind darin Energie- und Erzrohstoffe sowie Salz aufgeführt.
Rohstoffmonitoring
Mittels Rohstoffmonitoring werden statistische Daten zu mineralischen Rohstoffen, Rohstoffindustrien und Materialkreisläufen in der Schweiz (qualitativ, quantitativ und wirtschaftlich) erhoben und interpretiert. Die Daten stehen Interessierten zur Verfügung und dienen der Präzisierung von Statistiken.







